Ivy Tamwood by Pippa

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Ivy Tamwood by Pippa

Beitrag von Pippa am So Dez 16, 2007 4:53 pm

Ich hab die Geschichte zwar schon fertig, aber ich stelle sie mal Kapitelweise rein, dann ist es nicht so viel zu lesen Wink


Ivy Tamwood



1. Kapitel Ein hartnäckiger Lover

Und da stand ich in der Dunkelheit. Alleine. Er war einfach gegangen. Wie konnte er? Ich bin doch kein Spielzeug, das man einfach in die Ecke schmeißt!
Der Wald, der mich umgab, war unheimlich, doch ich hatte keine Angst. Ich wollte irgendwas zerstören; ich verlor meine Selbstbeherrschung. Das darf nicht wahr sein, dachte ich, da lässt mich so ein „Möchte – Gern – Lover“ stehen und ich verliere (fast) meine hart erarbeitete Selbstbeherrschung! Mist!
„Yeah, Tamwood, wo bist du?“, rief er.
Ich antwortete nicht. Meine Wut war zu groß.
„Yeah, Tamwood jetzt beweg deinen wunderhübschen Hintern zu mir!“
Ich dachte nicht daran, mich zu bewegen.
„Ich rieche dich, also komm her! Ich hab keine Lust auf weitere Spielchen.“ Ich kochte vor Wut, und das Letzte was ich tun würde war zu ihm zu gehen. Ich hörte seine Schritte näher kommen. Bald würde er mich sehen, doch das war mir egal.
„Ey, Tamwood musste dieses Spielchen jetzt wirklich sein?“, fragte er mich, als er mich sah.
„Für dich immer noch Ivy Tamwood“, sagte ich kühl.
„Schätzchen, komm wieder runter. Nur weil die Große Tamwood stehen gelassen wurde, musst du dich nicht so aufführen.“
„Valentine, hat dir schon mal wer gesagt, dass du extrem nervig bist, Schätzchen?“, fragte ich kühl.
Er hatte mich im Wald stehen gelassen und wollte sich jetzt mal wieder entschuldigen.
„Weißt du was, Valentine? Für einen Lover bist du eindeutig zu nervig.“ Mit diesen Worten ließ ich ihn stehen und ging elegant davon.
Obwohl er nicht übel aussah, war er einfach zu launisch und zu nervig. Ich hatte nicht das Bedürfnis alleine im Wald stehen gelassen zu werden, das hatte ich nicht nötig.
„Yeah, Tamwood das ist jetzt doch nicht dein Ernst!“, schrie Valentine wütend.
„Oh doch“, säuselte ich mit süßer Stimme. Ich wusste, dass er mir nicht nachrennen würde, dafür war er zu eitel.
Mein schwarzes Haar wehte im Wind. Und dann hörte ich schnelle Schritte hinter mir. Valentine!
„Du hast dann doch wohl weniger Würde, als ich dachte!“
„Du kannst mich nicht einfach stehen lassen!“, schrie Valentine wütend. „Oh, und ob ich das kann.“
Ich beschleunigte meine Schritte elegant. Er erhöhte das Tempo auch, doch alles andere als elegant. Es sah sehr kraftvoll und ein kleines bisschen ungeschickt aus.
„Tamwood, krieg dich wieder ein. Als Lover bin ich doch super ...“ „Valentineschätzchen, ich kann jeden haben den ich will! Ich brauche dich nicht.“
Wir hatten das Waldende erreicht, wo mein schwarzglänzender Flitzer stand. „Ich glaube, du musst nach Hause laufen.“ Ich grinste, stieg in mein Auto und fuhr los. Valentine musste am Waldrand stehen bleiben.

Das Telefon klingelte. Ich wollte nicht rangehen. Ich wusste ja, wer es war. Valentine. Es klingelte und klingelte. Echt nervig dieser Typ!, dachte ich. Ich stellte meinen AB an.
„Yeah, Tamwood, ich weiß, dass du da bist. Geh ran! Ich lass es mir nicht gefallen, dass du mich stehen lässt! Mach das mit anderen, aber nicht mit mir, Tamwood!“ Es reicht! Ich ging ans Telefon. „Für dich immer noch Ivy Tamwood.“
Dann legte ich auf. Einen Moment Stille. Herrlich! Dann klingelte es wieder. Ich ging ran.
„Yeah, Tamwood! Wie kannst du es, wagen einfach aufzulegen?“, fragte mich Valentine wütend.
„Ach Valentine, du bist nur ein x-beliebiger Lover, nichts Bedeutendes. Ich kann dich stehen lassen, wann immer ich will.“
„Da irrst du dich. Ich bestimme, wann und wer mich stehen lässt!“ Valentine war total wütend, seine Stimme bebte.
„Valentine, Schätzchen, ich bestimme, wann Schluss ist, nicht du“, sagte ich ganz kühl.
„Tamwood, das kannst du nicht machen!“ Seine Stimme klang jetzt, wie die eines Fünfjährigen, der nicht das bekam, was er wollte.
„Oh Valentine, musst du jetzt weinen?“, fragte ich sarkastisch.
„Das wirst du noch bereuen!“, schrie er in den Hörer.
„Ja, ja.“ Ich legte auf. Was bildete sich dieser Typ nur ein??? Er war doch nur ein Lover, nicht mehr! Der sollte sich nicht so aufspielen. Er war doch nur Valentine ... nur Valentine. Ein blöder Typ, der sich gerne aufspielte. Okay, er sah super aus. Verwuschelte goldene Haare, dunkelbraune Augen, fast schwarze, teilweise auch goldene, 1,85 m groß, ...! Also sein Aussehen war super, aber sein Verhalten ...! Er war so launisch. Einmal der beste Lover und das andere Mal lässt er mich einfach stehen. Echt, so einen Typen brauchte ich nicht. Denn ich konnte wirklich jeden haben, das war keine Angeberei. Die Guys rannten mir nach, doch ich suchte mir nur die Besten aus. Und Valentine war echt ein geiler Lover, wenn seine Laune gut war, doch bei schlechter Laune ließ er einen stehen.
Wieder fing das das Telefon an zu klingeln. Ich ging gleich ran.
„Yeah, Tamwood es tut mir echt Leid! Aber ich habe es nicht verdient so verlassen zu werden!“
„Ich aber stehen gelassen zu werden, oder was?“, rief ich sarkastisch und wütend ins Telefon. Wenn er mir zu sehr auf die Nerven ging, könnte ich einfach auflegen. Er war nur mein Spielzeug.
„Ivy, es tut mir Leid! Bitte verzeih mir!“ Seine Stimme hatte einen aufrichtigen Klang, es war Musik in meinen Ohren. Er konnte sich so liebevoll entschuldigen. Und weil er als Lover super war, hatte ich kein Problem ihn wieder zurückzunehmen.
„Ist jetzt wieder alles okay?“, fragte Valentine.
„Morgen zwanzig Uhr im ruhelosen Wald.“ Ich legte auf. Der wird sich morgen umschauen, dachte ich.


Ich zog meinen roten Minirock an und dazu mein schwarzes Top mit tiefen Ausschnitt. Meine Highheels bildeten den krönenden Abschluss. Meine Haare trug ich offen und so sah ich echt heiß aus! Valentine würde der Atem stocken. Ich überprüfte mein perfektes Make-up noch einmal und stieg dann in meinen Flitzer.
Am Waldrand stand schon Valentines weinrotes Cabrio. Ich parkte mein Auto neben seinem und stieg aus.
Valentine stand in der Nähe seines Autos.
„Yeah, Tamwood du siehst extrem heiß aus!“, sagte Valentine stockend. Sein Atem hatte wirklich kurz ausgesetzt.
„Ich weiß, dass ich heiß bin!“, sagte ich erfreut über sein Kompliment. Valentine zog mich näher ans sich heran. Ich genoss seine vollkommene Aufmerksamkeit.
„Tamwood, dein Selbstbewusstsein ist wirklich phänomenal! Ich liebe das an dir, so sehr.“ Ich schenkte ihm ein Lächeln, das jedes Topmodel neidisch gemacht hätte. Valentine konnte mir alles geben, was ich wollte, ich musste es mir nur nehmen.
„Lass uns in den Wald gehen.“ Ich nahm seine Hand und zog ihn in den Wald. Natürlich folgte er mir ohne Widerstand. Er würde alles für mich tun. Wie gesagt, ich musste es mir nur nehmen. Einfach herrlich! Ich zog ihn immer weiter mit und er folgte mir.
„Valentine, was würdest du alles für mich tun?“, fragte ich beiläufig. Bei mir war es eine Standardfrage. Meine Guys mussten mich lieben und alles für mich tun, sonst machte es keinen Spaß!
„Yeah, Tamwood, was für eine Frage.“ Ich wusste das diese Antwort „alles“ bedeutete. Er redete nicht so gerne direkt über seine Empfindungen. Als Gegenleistung schenkte ich ihm noch mal mein Lächeln. Er war glücklich. Für dieses Lächeln würde er vieles tun.
„Also eigentlich hast du meinen schönen Körper lange genug angeguckt für einen Tag.“ Ich grinste ihn an.
„Hey, Tamwood sei doch nicht so. Ich liebe deinen Körper und dich!“
„Und damit du das nicht vergisst, ist wohl ein kleiner Entzug für heute fällig!“ Ich machte mich auf den Rückweg zu meinem Flitzer. Natürlich folgte Valentine mir wieder. Ich liebte diese Spielchen mit meinen Guys und besonders mit Valentine.
Als ich in mein Auto stieg, lächelte ich noch mal und fuhr dann los. Valentine sah mir wie ein Süchtiger nach, dem man seine Lieblingsdroge – das bin ich – wegnahm. Sein Haar wehte im Wind und sah noch verwuschelter aus, als sonst.
Beim Fahren schrieb ich ihm eine SMS: Hey Valentineschätzchen, ist deine Lieblingsdroge weg? Ivy Tamwood. Er schrieb mir natürlich auch zurück: Yeah, Tamwood! Stimmt, du bist weg, aber du musst ja bald wieder kommen, schließlich brauchst du mich auch. Valentine. Was dachte dieser Typ? Ich brauchte ihn? Ich konnte jeden haben! Kapier das, Valentine. Ich schrieb ihm zurück: Valentineschätzchen, da irrst du dich, ich brauche dich nicht. Ich kann jeden haben, aber du bist ein süßes Bonbon. Ivy Tamwood. Mal sehen, ob er zurück schreibt. Und er schrieb: Yeah, Tamwood ich bin mehr als ein süßes Bonbon, das weißt du. Valentine. Sollte ich zurück schreiben? Ja, dieser Typ bildete sich zu viel ein. Valentineschätzchen, bilde dir nicht zu viel ein! Ich stehe nicht auf Leute, die denken, dass sie supertoll sind. Solche, die so eingebildet sind wie du! Vergiss bitte nicht, ICH kann jeden haben! Ivy Tamwood Bald kam seine Antwort: Yeah, Tamwood, aber auf mich stehst du. Valentine. Ich schrieb gleich zurück, der Typ regte mich auf! Er bildete sich zu viel ein. Ich war doch nicht abhängig von ihm! Bei ihm sah das aber anders aus. Valentine war süchtig nach mir. Valentineschätzchen, es ist nur die Frage, wie lange ich auf dich stehe! Tamwood Wenn ich Tamwood schrieb, wusste er, dass ich nicht mehr weiter schreiben wollte. Der Verlauf unseres Gespräches war einfach zu nervig und Valentine zu eingebildet. Ich ließ das Fahrerfenster runter. Der kalte Nachtwind wehte in meinen nachtschwarzen Haaren. Meine weiße Haut war eiskalt. Ich genoss die rasante Fahrt. Ich nahm extra einen Umweg auf mich um das Gefühl länger zu behalten. Es war ein Rausch.
Mein Haus lag dunkel am See. Der See glänzte im Mondlicht. Vollmond. Schade, dass ich Valentine heute so früh hatte gehen lassen. Er liebte Vollmond und kam dann auch immer auf interessante Ideen. Aber das Spielchen von vorhin war auch nicht ohne gewesen. Mein Handy klingelte. Ich hatte eine SMS bekommen. Yeah, Tamwood heute ist Vollmond. Valentine. Willst du spielen? Ivy Tamwood, schrieb ich zurück. In meinem Handspiegel überprüfte ich mein Aussehen. Perfekt, dachte ich. Spielen? Was willst du denn? Soll ich mit dir spielen? Valentine Ich hatte ihn angespornt. Das erkannte ich an seiner Schreibweise. Valentine hatte sein „Yeah, Tamwood ...“ weggelassen. Ey Valentine, lass dir was einfallen! Überrasch mich! Ivy Tamwood Er soll sich alleine was einfallen lassen, ich brauche auch mal Überraschungen, nicht nur meine Guys!, dachte ich.
Der See sah einladend für ein Nachtschwimmen aus. Ich rannte in mein Haus und zog mir meinen rotschwarzen Bikini an. Er betonte meinen perfekten Körper noch mehr und meine weiße Haut wurde durch das Schwarz noch mehr betont. Es sah leicht exotisch und sehr sexy aus. Jetzt konnte mir keiner mehr widerstehen.
Ich hörte ein leises Plätschern vom See her. Was war da denn los? Der See gehörte mir und ich gab ein Vermögen aus, damit er Poolqualität hatte. Ohne Fische, Algen oder sonst was; halt ein riesiger Pool. Ich setzte mich in mein aufblassbares Boot und ruderte los. Ein leichter Wind wehte. Als ich eine schöne Schwimmstelle erreicht hatte, wollte ich mich gerade ins Wasser gleiten lassen, als mein Boot anfing zu schaukeln. Das Schaukeln wurde immer heftiger und ich fing an zu schwanken. Mehr schaukeln! Ich verlor mein Gleichgewicht und fiel ins Wasser. Als ich meine Augen wieder öffnete, sah ich Valentines grinsendes Gesicht. Zum Glück war mein ganzes Make-up wasserfest und so sah ich immer noch perfekt aus. Valentines gut trainierter Körper glänzte leicht im Mondlicht.

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Re: Ivy Tamwood by Pippa

Beitrag von Jella am So Dez 16, 2007 5:20 pm

hihi...
es macht mir immer wieder spaß diese geschichte zu Lesen... einfach wunderbar...
iich Liebe Valentine <3

Jella
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Re: Ivy Tamwood by Pippa

Beitrag von Pippa am So Dez 16, 2007 5:36 pm

Dankeschön!!! Very Happy

ja, ich finde valentine auch voll süß und spitze!!! *schwärm* lol!

Pippa
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Re: Ivy Tamwood by Pippa

Beitrag von Jella am Mo Feb 04, 2008 7:33 pm

weitaa posten xDD

Jella
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Re: Ivy Tamwood by Pippa

Beitrag von Pippa am Di Feb 05, 2008 3:14 pm

Oh ja, sry ...

hab ich gaanz vergessen!!! *peinlich*

_____________
Shit, my word spinnt -.-

ich poste es dann später!!


And it's you I see, but you don't see me
And it's you I hear so loud and so clear
I sing it loud and clear
And I will always be waiting for you

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